Weihnachtsbrief

Liebe Achimer,

die Schriftstellerin Andrea Schwarz spricht davon, dass die vier Adventswochen für sie Wochen sind, in denen sie oft meint, sich in „erhöhter Empfindsamkeit" zu befinden. Geht es Ihnen auch so ?
Ich rieche mehr, höre anders, nehme anders wahr und bin noch offener für Zeichen und Symbole.
Es liegt für mich eine Art Zauber über dem Advent. Ich weiß nicht warum, aber es ist so.

Zur Adventszeit gehören für mich unbedingt Kerzen, Glühwein, Weihnachtskekse backen, Marzipan, adventliche Musik, Weihnachtsgeschichten, der Duft von Tannennadeln und – wenn möglich – das leise, traumhafte, fast unhörbare Geräusch fallenden Schnees.

Manchmal kommt es mir so vor, als klinge da ganz leise im Hintergrund eine zauberhafte Melodie, die nicht nur mich wieder ein wenig Kind werden lässt.

Advent muss ich hören, fühlen, sehen, riechen, empfinden, ja – greifen können.
Und vielleicht ist es gerade eine solche Zeit, in der man im Sinne von Saint-Exupery besonders mit „ dem Herzen gut sieht“.Es ist ein Zauber, von dem die Tage und Nächte vor dem Weihnachtsfest umgeben sind – und ich darf mich verzaubern lassen. Sie sich auch ?

So finde ich leicht den Zugang zur eigentlichen Botschaft dieser Tage, an deren Ende die Geburtstagsfeier des Kindes in Bethlehem steht. Auch ein Wunder !

Ich wünsche Ihnen – auch im Namen des CDU-Stadtverbandes Achim –
eine wunderschöne Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Ihr

Rüdiger Dürr



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